Liebe Freunde der gelben Filzkugel,
es steht uns ein trauriger Spieltagsbericht bevor...
Nicht nur, dass das Wetter - am Anfang - noch sehr bescheiden war, nein, es ist auch der letzte Bericht für diese Saison. Denn das Punktspiel gegen die Pillendreher von Bayer-Schering-Pharma war das letzte Spiel für dieses Jahr. In dem galt es den zweiten Tabellenplatz zu festigen.
Obwohl der Tennisplatz vom Samstag viel näher, als noch letzte Woche, war – gab es bereits bei der Anreise massive Probleme. Eriks Auto, mit Holger an Bord, versuchte den direkten Zugang über den Radweg, scheiterte kläglich und musste über eine „geschützte Grünanlage“ wieder zurück auf die Straße manövriert werden. Der Ballzerteiler kam DEUTLICH zu spät, was aber angesichts einer Schlafdauer von 1,5 Stunden nicht weiter verwundern durfte. Einzig Marek fand sich pünktlich am Gelände von Schering ein, so dass er als erster in den Genuss des super Frühstückscaterings kam und den Gastgeber bei Laune hielt. Auch Raik fiel nicht wegen seiner Unpünktlichkeit, dann doch eher bezüglich seiner Entourage auf - der kleine Max bewies sich als super Fan von Spielsystem. Auch die anderen Spielsystemer durften sich noch am Büffet erfreuen, da durch den Regen die ersten Spiele verzögert begannen.
Da durch einige Absagen (Lars, Batzen und Enrico) die Ansetzungen heftig durcheinander gerieten, hier die offizielle Aufstellung:
1.) Erik – 2.) Armin – 3.) Marek – 4.) Holger – 5.) Raik – 6.) Mümmi
Armin hatte am Anfang mit seinem Gegner - erwartungsgemäß - überhaupt keine Probleme. Der Frank fand aber immer besser ins Spiel, so dass es noch einmal deutlicher knapper wurde, als der anfängliche Zwischenstand von 5:0 im ersten Satz erwarten ließ. Auch von einem - völlig unbegründeten - Einwand von Frank „Du kannst doch beim Aufschlag nicht DA losspringen und DORT den Ball treffen“ ließ sich unsere Nr. 2 nicht aus der Ruhe bringen und schaukelte sein Match mit 6:4, 6:4 nach Hause.
Geschwächt sowohl von dem einem Bier zuviel - am Abend zuvor - und nur einer sehr kurzen Nacht trat der Francois an. Wobei das „antreten“ beinahe nicht funktioniert hätte, da Mümmi seine Schuhe vergessen hatte. Glücklicherweise hatte Erik ja noch Spielpause, sodass unsere Nr. 6 zwar mit Schuhen, aber eben auch noch mit Kater ausgestattet gegen den groß gewachsenen Christian relativ klar mit 2:6, 1:6 verlor.
Auch Holger musste - als Nr. 4 - in der ersten Runde antreten. Jens, sein Gegner, war Sportbrillenträger, was ihm noch zum Verhängnis werden sollte. Konnte sich Holger in den Seitenwechseln auf´s Trinken und Lockermachen konzentrieren, so musste sein Gegner immer „irgendwas“ an der Brille regeln. Mal war sie angelaufen, mal war sie wegen dem Regen nass geworden. Dementsprechend ausgeruht und locker verbuchte Holger einen 6:1, 6:0-Sieg.
Erik bekam es dann mit Uwe zu tun. Zwar hadert der Erik im Moment mit seinem Ballgefühl, dass gefährdete aber niemals den eindeutigen Sieg. Auch wenn Uwe eine starke Rückhand zu bieten hatte, konnte er unserer - an diesem Tag - Nr. 1 nie wirklich gefährlich werden. So gewann Erik mit 6:3, 6:1.
Schwieriger wurde es da schon für Marek. Wobei dies ja auch seine diesjährige Punktspielpremiere war. Sein Gegner Bodo - der auch für die Verpflegung verantwortlich war - hatte eine Menge Matchpraxis und eine unkonventionelle, aber durchaus effektive Vorhand vorzuweisen. Mit Mareks Einsatzwillen und der Erfahrung von Bodo entwickelte sich ein sehr enges Match, das dann leider mit 6:3, 2:6 & 4:6 an die Hausherren abgegeben werden musste. Das hat bzw. hatte für Marek nicht nur die Niederlage als Folge, sondern auch das Übernehmen eines Kasten Bieres.
Denn der Raik benötigte zwar ebenfalls drei Sätze, aber: 1.) hat er gegen den Zwillingsbruder unseres Bundesinnenministers (Thomas de Maiziere) gewonnen. 2.) eben nicht so viele Spiele abgeben wie Marek. Das Endergebnis lautete 1:6, 6:3, 6:3.
Was zur Folge hatte, dass es nach den Einzeln 4:2 für Spielsystem stand, und wir so aufstellten, dass wir „nur noch“ ein Doppel gewinnen mussten. Wobei hierbei nicht unerwähnt bleiben darf, dass Schering vor zwei Wochen ALLE DREI Doppel gegen Heilandsweide gewonnen hat.
Mit folgenden Doppelaufstellungen versuchten wir also unser Glück: 1er-Doppel: Erik & Arnim vs. Uwe & Frank 2er-Doppel: Marek & Mümmi vs. Bodo & Jens 3er-Doppel: Raik & Holger vs. Oliver & Christian
Zwar hatten wir zwischenzeitlich die Tennisschuhe vom Ballzerteiler besorgt, dass half aber leider nichts gegen den Einsatzwillen und die Erfahrung von Jens und Bodo, so dass dieses Doppel als erstes zu Ende ging und mit 4:6, 1:6 abgegeben werden musste. Also war es an den anderen Doppeln den entscheidenden Punkt zu holen.
Im ersten Satz des 3er-Doppels wehrten sich die Gastgeber zwar noch tapfer, aber als zum 4:1 im zweiten Satz ihnen der Aufschlag zum zweiten Mal abgenommen wurde, ergaben sie sich in ihr Schicksal, so dass Raik und Holger mit 6:3, 6:1 den fünften Punkt einfuhren.
Von dieser erlösenden Nachricht aber eher motiviert als entlastet, zog unser 1er-Doppel mit Armin und Erik noch einmal die Zügel an und gewann nach einem umkämpften ersten Satz den zweiten dann klar, so dass hier das Ergebnis 7:6, 6:2 lautete.
So gut unsere Gastgeber getränketechnisch ausgestattet waren, so einfach wurde die Lösung mit dem gemeinschaftlichen Essen gelöst. Da aus verschiedensten Gründen das Grillen für die Runde leider ausfallen musste, wurde Pizza bestellt. Leider hat der Pizzadienst mind. eine Stunde zu lange gebraucht, so dass auch erst zu diesem verzögerten Zeitpunkt die leckeren Weine und der notwendige Schnaps kredenzt wurden. Alles in allem aber wieder ein sehr gelungener Spieltag!
(von Holger - am So 05.09.2010) |
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